Das staatliche Crackermonopol
Mit gefälschten Absendern soll Spionagesoftware auch zukünftig auf private Heimcomputer geschleust werden, und zwar diesmal nicht von kriminellen Crackerbanden, sondern von der deutschen Bundesregierung.
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Während Hackern bei dieser Praxis horende Strafen drohen, versucht der Staat sich gegenwärtig die Onlinekriminalität als weiteres Gewaltmonopol anzueignen. Wer also demnachst eine E-Mail vom Finanzamt mit dem Betreff “Steuerrückzahlung” empfängt oder Post vom Familienministerium und der Headline “Jetzt Kindergeld beantragen” erhält, sollte skeptisch sein und zunächst prüfen was die Bundesrepublik da gerade für tatsächliche Absichten verfolgt. Wer ganz sicher gehen möchte markiert sämtliche Post staatlicher Behörden am besten von vornherein als Spam.
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Was wird dem wohl folgen? Sehr wahrscheinlich versucht sich das Finanzamt in Kürze mittels Phishing online auf den Bankaccount der Steuerzahler zu hacken um sich dort in aller Ruhe einmal umzusehen und Fehlbeträge inklusive Zinsen gleich selber abzubuchen. Vorbereitend wurde das Bankgeheimnis ja bereits im April 2005 abgeschafft.
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Zumindest überascht die Bundesregierung mit aufregend viel krimineller Energie, denn erwartet hätte man gewohnheitsgemäß folgende Variante:
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Als pdf herunterzuladen unter http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Bka_info.pdf
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