Mit Fachkompetenz ins Informationszeitalter

Vom 29. Juli 2007

Der folgende kurze Filmbeitrag zeigt sehr schön welche Personen über die wichtigen Fragen und Probleme unserer Informationsgesellschaft entscheiden.
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Justizministerin Zypries bringt den Entwurf zur Vorratsdatenspeicherung, beschliesst die Protokollierung sämtlicher Verbindungsdaten aller Internetnutzer, weiss aber tatsächlich nicht einmal was ein Browser ist. Diese Leute plädieren für die Online-Durchsuchung, betreiben Politik über geistige Eigentumsrechte und beschliessen die E-Mail-Überwachung, versenden aber selber noch Briefe und Postkarten. Sollten sie nicht besser alle in der Landwirtschaft arbeiten, mit Bauchtanz etwas Geld verdienen, ein Nagelstudio betreiben oder im China-Imbiß Reischips frittieren? Gerne auch in einer KFZ-Werkstatt irgendwas löten oder so, aber um Himmels willen bitte nicht die gesetzlichen Weichen ins Informationszeitalter legen.
Da der Datenschutzbeauftragte stets unbeachtet im Hinterzimmer Monologe führt, und scheinbar nur wirtschaftlich motivierte Lobbyisten als politische Berater ernst genommen werden, brauchen wir dringend ein längst überfälliges Informationsministerium das entsprechende Fragen und Probleme endlich mit etwas Fachkompetenz beantwortet.
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Kategorie: Gesellschaft, Kultur

Streetart im Ferienkommunismus

Vom 28. Juli 2007

Bild von Retinafunk (flickr.com)Nachdem Sprayer dieses Jahr auf der Фузион besonders aktiv waren, hagelte es seitens der Veranstalter, sowie zahlreicher Gäste aussergewöhnlich harte Kritik. Besonders im Fokus stand dabei das Besprühen von Sanitärcontainern, Müllcontainern, Toiletten, dem Luftschloss, dem Spacebar-Dom, anderer Barzelte und verschiedenen Dekoobjekten.
Angemietetes Privateigentum möchte natürlich in dem ursprünglichen Zustand wieder zurückgegeben werden. Das besprühen solcher Objekte ist dumm und respektlos denen gegenüber die sich bemühen das Festival auch für finanziell schlechter gestellte Besucher zu ermöglichen.
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Respektlos ist natürlich auch das Besprühen liebevoll geschaffener Werke anderer Künstler und egoistisch das taggen, zum Beispiel auf die Leinwände der Turmbühne.
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Sehr unglaubwürdig allerdings ist die Фузион, die sich Ferienkommunismus auf die Fahne schreibt, aber die optische Veränderung von Privateigentum auf das schärfste kritisiert, und wiederrum den Besuchern in sogenannten Propaganda-Paks ihre Sprühschablonen mit nach Hause gibt, sowie ihr Logo in der Erscheinungsform eines Stencils präsentiert.
Wie ist das zu verstehen? Etwa dass sich städtische Hausbesitzer bitte nicht so anstellen möchten wegen etwas subersiver Werbung, aber Klovermietungen sich zu Recht beklagen, wenn ihre stinkenden Plastikhäusschen nach Rückgabe nicht mehr in wunderschönem Braun erstrahlen?

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Kategorie: Fundstücke, Polizei

Arschficker mit schwenkbaren Hoden

Vom 11. Juli 2007


 
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