Du stinkst nach Protest!
Die Sicherheitsbehörden haben sich im Rahmen des G8-Gipfels ja bereits mit der Ankündigung des Unterbindungs- gewahrsams an Nazimethoden aus dem Dritten Reich bedient. Jetzt wurde das Sicherheitsprogramm erneut ergänzt und auch ein bewährtes Stasikonzept aus der DDR aufgegriffen:
“Bei einzelnen Beschuldigten” nahm die Polizei Körpergeruchsproben um Tatverdächtige von Spürhunden wiedererkennen zu können. Da hierbei aussnahmsweise einmal nicht automatisierte Verfahren und digitale Möglichkeiten zum Einsatz kommen, könnte man mit einem ausgeprägten Sinn für Sarkasmus fast geneigt sein in Ostalgie zu verfallen und sich einer Zeit zu besinnen, in der noch Akten und Papierberge Grundlage staatlicher Repression waren und Observationen detailiert und manuell mit der Schreibmaschine festgehalten wurden. Doch das fällt schwer wenn Persönlichkeitsrechte mit Polizeifüßen getreten und Demonstranten mit Hundenasen beschnüffelt werden. Wer terrorisiert hier eigentlich wen? Der Globalisierungskritiker den G8-Gipfel oder der Staat den Bürger?
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Quellen:
tagesschau.de
abendblatt.de
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