Mädchen sind doof!
Ecstasy-Falsifikate sind in letzter Zeit immer wieder mal aufgetaucht. Es handelt sich dabei um Pillen mit unterschiedlichen Logos und Farben, die den Wirkstoff Meta-Chlorphenylpiperazin (m-CPP) enthalten, jedoch gar kein oder nur eine eher geringe Menge MDMA. In Zürich und in Wien wurden erneut Pillen mit dem Wirkstoff m-CPP getestet. Dabei handelt es sich um eine rosa Pille ohne Bruchrille und dem Logo “Rolex” und um zwei unterschiedliche hellgrüne Pillen mit jeweils dem Logo “Lacoste” und um eine weiße Pille mit dem Logo “Haifisch”. Zudem sind weiße Pillen mit dem Logo “Doppelbogen” in Wien aufgetaucht, die statt MDMA nur Amphetamin und Methamphetamin enthalten. Nach dem Konsum von Pillen mit dem Wirkstoff m-CPP kommt es oft zu heftigen und unangenehmen Nebenwirkungen, wobei meistens nur wenig eines erwünschten psychotrop wirkenden Effekts zu verspüren ist.
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Eine ausführliche, bebilderte Beschreibung befindet sich unter
http://www.eve-rave.net/abfahrer/download/eve-rave/dc121.pdf
Am 20. November 2006 wurden 31 Personen in der Geschwister-Scholl-Realschule in Emsdetten von dem 18-jährigen Bastian B. mit Sprengkörpern und einer Schusswaffe verletzt. Der Täter erschoss sich, bevor er verhaftet werden konnte. Wie reagiert die Politik? Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) macht es sich ganz besonders einfach und kündigt eine Bundesratsinitiative zum Verbot gewaltverherrlichender Computerspiele an. Und auch der Rest der Welt hat das Übel längst beim Namen genannt: “Killerspiele”! Und weiter? Nun, eine Hand voll Hobbypsychologen betonen am Rande dass ein Verbot alleine nicht aussreichend sei, sondern man “in die Familien gehen” müsse.Die Immobilienmarkler haben längst verstanden dass ihre sanierten Altbauten im Trendbezirk Friedrichshain besonders für zugezogene, jüngere Menschen von Interesse sind. Um die alten DDR-Plattenbauten vermieten zu können bedarf es jedoch etwas Kreativität, zeichnen sich diese schliesslich nicht unbedingt durch modernen Wohnkomfort aus.
So versucht auch die Bersarinplatz GmbH sich noch eine Scheibe vom gegenwärtigen Gentrifizierungsprozess abzuschneiden. Die neu sanierten WBS 70-Platten rund um den Bersarinplatz gilt es momentan den Yupis als hippe Wohnkultur für Szenefreaks zu verkaufen. Die ehemaligen Arbeiterschließfächer der Wohnungsbauserie 70 werden zum “Geckohaus” umbenannt und dem potentiellen Mieter auf der Webseite erläutert weshalb es sich lohnt “selbst ein Gecko zu werden”. Da wäre vor allem: “der Style - na klar!”, und wen das alleine nicht überzeugt, der sollte wissen dass ein Gecko in unmittelbarer Nähe zu den coolsten Bars und hippsten Clubs der Stadt wohnt. “Unser Vermietungsteam” stellt sich vor und scheint sowohl in der Berliner Undergroundszene als auch im Immobiliengeschäft so richtig credibility zu besitzen.